Das Heilig-Geist-Spital Burghausen
in alter und neuer Zeit...
In einer Urkunde vom Palmsonntag 1326 bekennen die drei gemeinsam regierenden Herzöge Heinrich XIV., Otto IV. und Heinrich XV., dass ihre Mutter und Tante (Herzogin Jutta) vorgehabt habe, den Siechen und Dürftigen in der Stadt Burghausen ein Spital zu erbauen und zu stiften.
Das St. Josefspital nahm einen raschen Aufschwung. Von allen Seiten erfolgten Zuwendungen und Zustiftungen. Es war vor allem als Übernachtungsmöglichkeit für Arme und Sieche gedacht, den Lebensunterhalt mußten sie sich ursprünglich selbst besorgen, das hieß, sie mussten betteln.
Das Alten- und Pflegeheim Heilig-Geist-Spital von heute trägt diesen Namen nun seit 1953. Der Stiftungszweck mit seiner Verpflichtung, Alten, Armen und Hilfsbedürftigen eine Heimstatt zu geben, wird somit auch heute noch sinngemäß erfüllt. Träger ist die Stiftung, verwaltet von der Stadt Burghausen.
In einer längeren Bauzeit, von 1986 bis 1989 wurde das Spital renoviert, Lichthöfe geschaffen, allgemein modernisiert und Anbauten erstellt.